
Der diesjährige Kärntner Landesbaupreis geht an das neue Technikzentrum der Ing. E. Roth GmbH Holzbauwerke, einem modernen Bürogebäude mit Schulungsräumen und Archiv.
Form und Funktion werden Identität.
Durch den Einsatz von Holz als innovativem Werkstoff gelingt es, den repräsentativen und funktionalen Anforder-ungen eines solchen Gebäudes auf eine zeitgemäße Art und Weise gerecht zu werden. Es steht für eine Weiter-entwicklung der Holzbautradition, die ja auch immer der Versuch war, aus den gegebenen technischen Voraus-setzungen das Beste zu machen. In diesem Sinne wurden hier materialbedingte und ästhetische Anforderungen neu überdacht und bewältigt.
Das Technikzentrum für die Ing. E. Roth GmbH Holzbauwerke geht neue Wege: Das neu entwickelte und patentierte rodo.Massivholzsytem wurde auf dessen Praxistauglichkeit in Form von vielfältig einsetzbaren Bauteilen untersucht. Flexibel und schnell kann in dieser Bauart Raum für den Objektbereich hergestellt werden. Durch dieses erweiterte Angebot im Bereich des Bürobaus kann für das Unternehmen zusätzlich zur Herstellung der WIGO-Fertighäuser, ein neuer Kundenkreis akquiriert werden.
Am Dienstag, dem 25. 11. 2008 wurde im Napoleonstadl (Kärntens Haus der Architektur - http://www.architektur-kaernten.at/) der diesjährige Landesbaupreis vergeben. Das Technikzentrum der Ing. E. Roth GmbH Holzbauwerke erhält den Hauptpreis (daneben gibt es 5 Anerkennungspreise).
Landesbaupreis Daten:
PLANUNG: DI. Clemens Rainer, Graz und Arch. DI. Ernst Roth, Feldkirchen i. K.
BAUHERR: Ing. E. Roth GmbH Holzbauwerke. http://www.roth-holzbau.at
PLANUNGSZEITRAUM: November 2006 bis Dezember 2007
AUSFÜHRUNGSZEITRAUM: Februar 2008 bis Mai 2008
FERTIGSTELLUNGSTERMIN: Mai 2008
Auszug aus dem Protokoll der Jury:
…“ Es ist diese durch Lichtführung von mehreren Seiten und durch die lichte, homogene Materialisierung entstehende Atmosphäre, die besonders stimmig und überzeugend wirkt…“
„In der Anwendung von Holz als innovativem Werkstoff ist die Verknüpfung der werkseigenen Tradition mit einer neuen, zukunftsorientierten Gedankenwelt gut spürbar. So wird eine im Werk selbst entwickelte Art der Massivholzwand hier erstmals - auch im erdberührenden Bereich - eingesetzt und in ihren Anwendungsweisen demonstriert.“
„Insgesamt ist mit diesem Projekt eine vielversprechende Neuinterpretation des Einsatzes von Holz für ein Verwaltungsgebäude gelungen. In diesem Aufgabenbereich des Bauens liegt ein enormes Potential für ressourcenschonende Architektur.“